Was Großmutter noch über Hunde wusste

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Beschreibung

Klappentext

Hausmittel, Tipps und Tricks! Wunde Pfoten, Haare auf dem Sofa oder Flöhe im Wohnzimmerteppich? Linda Adam hat bewährte Hausrezepte gesammelet, wie man diesen und vielen anderen Problemen mit verblüffend einfachen, billigen und unschädlichen Mitteln wirkungsvoll begegnen kann. Dieses Buch wird Ihnen helfen, viel Geld zu sparen.

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

EKZEME

Wenn Ihr Hund unter Ekzemen oder Juckreiz leidet, stellt ein Bad mit Haferzusatz eine wirksame Behandlungsmöglichkeit dar. Nehmen Sie einen alten Nylonstrumpf, füllen Sie etwa ein Pfund Haferflocken hinein und verknoten Sie den Strumpf fest. Weichen Sie den gefüllten Strumpf gut in einem Eimer mit lauwarmem Wasser ein und waschen Sie Ihren Hund gründlich mit dieser Lösung ab. Das Fell muss wirklich bis auf die Haut nass werden! Lassen Sie den Hund anschließend an der Luft von alleine trocknen.

Sie können es auch mit gleichen Anteilen von Petersilie und Brunnenkresse versuchen, die sie einmal am Tag über das Futter geben oder Magnesiumtabletten, die je zwei morgens und abends, drei Tage lang.

Auch medizinischer Alkohol ist sehr hilfreich. Hunde leiden öfter an roten Flecken zwischen den Pfotenballen oder Zehen: das tägliche Übersprühen dieser Stellen mit medizinischem Alkohol lässt sie in der Regel schnell verschwinden.

Eine aus Speisestärke und Essig angerührte Paste kann bei juckenden Schwellungen Linderung verschaffen. Tragen Sie sie dick auf die betroffenen Stellen auf, die Reizung wird schnell verschwinden.

Reiben Sie Blüte oder Blatt einer Malve regelmäßig über die betroffene Stelle, bis Sie eine Besserung feststellen.

Ekzeme können auch mit folgender Mischung unter Kontrolle gebracht werden: hacken Sie ein Sträußchen Vogelmiere sehr fein. Erwärmen Sie zwei Teelöffel Speiseöl, rühren die Vogelmiere nach dem Abkühlen hinein und füllen die Mischung in ein Glas mit Deckel. Mit einem Wattebausch aufgetragen, hilft dieses Öl bei allen entzündeten und wunden Stellen.

(Siehe auch: Haut)

FELL KAUEN UND PFOTEN LECKEN

Manche Hunde entwickeln die unangenehme Angewohnheit, an ihrem eigenen Fell zu kauen, und zwar meist im Bereich der Pfoten.

Vergewissern Sie sich zuerst, dass es sich dabei wirklich nur um eine dumme Angewohnheit handelt und kein anderer Grund wie eine Infektion oder ein Fremdkörper in der Pfote dahinter steht. Auch leichte Allergien können zum Benagen und Belecken der Pfoten führen: Manche synthetischen Teppichböden aus Schlingware können Hundepfoten geradezu verbrennen. Wenn Sie sich ganz sicher sind, dass das Kauen keine medizinische Ursache hat, versuchen Sie folgendes:

Geben Sie einen Esslöffel Natron auf einen halben Liter kochendes Wasser und lassen Sie es einige Minuten lang abkühlen. Baden Sie die Hundepfoten etwa eine Minute lang in dieser Lauge und lassen Sie sie anschließend von selbst trocknen.

Ein anderes Heilmittel besteht darin, die Pfoten mit etwas Spülmittel zu benetzen und großzügig Cayenne-Pfeffer darüber zu streuen. Ihrem Hund wird beim Geschmack dieser Mischung das Kauen schnell vergehen.

Viele Besitzer von West Highland White Terriern, Bichons oder hellen Pudeln kennen das Problem, dass sich die Haare um die Pfoten durch ständiges Belecken rosa verfärben. Das ist zwar völlig harmlos, aber unansehnlich. Versuchen Sie es mit einem Teelöffel Natron im Trinkwasser des Hundes. Es neutralisiert die Säure im Speichel des Hundes, die der Grund für die Rosaverfärbung ist.